Die vorhandenen, der in Mehrzahl (noch) verschollenen Bläserkompositionen Joseph Haydns belegen den Elan, mit dem er sich für Blasinstrumente interessierte. Bei der Erschließung ihrer Palette an Fähigkeiten und Klangfarben – rackisch, scherzend, ätzend, zynisch, unterstellend, dreist, schroff… gehört er zu den Pionier*innen. Anton Reicha und Franz Danzi, sind jene Kleinmeister der Spätklassik und Frühromantik, die das Bläserquintett beliebt und berühmt machen. Und durch reizvolle Erweiterung der Besetzung um das Klavier klingt Francis Poulenc' Sextett ungefähr so unbeschwert und satirisch, wie alles, was er jemals komponierte.
Jonathan Weiss • Flöte
Marie-Christine Gitman • Oboe
Shelly Ezra • Klarinette
Deepa Goonetilleke • Horn
Mauricio Wayar Soux • Fagott
Leonhard Dering • Klavier
Joseph Haydn | 1732-1809
Divertimento B-Dur Hob.II:46 | 1782
bearbeitet vom Philadelphia Woodwind Quintet
Allegro con spirito / Andante / Minuetto / Rondo - Allegretto
Anton Reicha | 1770-1836
Quintett d-moll op.100 Nr. 2 | 1824
Adagio-Allegro / Andante / Minuetto - Allegro vivo / Finale - Allegro vivace
- - Pause - -
Franz Danzi | 1763-1826
Quintett g-moll op.56 Nr.2 | 1821
Allegretto / Andante / Minuetto - Allegro / Allegro
Francis Poulenc | 1899-1963
Klaviersextett FP100 | 1932/1939
Allegro vivace / Divertissement: Andantino / Prestissimo