nhk-17-15.09.2019-grenzen-&-brechungen-foto-oliver-leicht-4.jpeg
#017
SO 15.09. 2019
20:00
Grenzen und Berechnungen

Zoltán Kodálys große Sonate für Cello solo op. 8 bricht stilistisch und spieltechnisch an der Grenze zwischen klassischer Tradition und archaischen Elementen der Folklore. Sie bildet die Mittelachse des Konzertes, an der sich zwei neue Werke für Duo Cello und Tenorsaxophon gegenüberstehen: die Uraufführungen „Epilog 2" von Tobias Rüger und „Fantasie-Sonate" von Christopher Hermann. Im Austausch und in Improvisation zwischen beiden Instrumenten bilden sich aus schwebenden Spalt- und Mehrklängen, filigranen Zerstäubungen – im einen Moment noch sphärenhaft – ungeahnte klingende Flächen, Säulen und Räume, die Assoziationen charakteristische und psychologisierende Elemente, Naturklänge oder Tanzrhythmen erwecken.

nhk-17-15.09.2019-grenzen-&-brechungen-foto-oliver-leicht-3.jpeg
nhk-17-15.09.2019-grenzen-&-brechungen-foto-oliver-leicht-2.jpeg
BESETZUNG

Christopher Herrmann • Cello 

Tobias Rüger • Tenorsaxophon

PROGRAMM

Tobias Rüger | *1965

Gedenken zum Heute für Saxophon solo | 1999

I. Beige, april / II. Moment im Licht / III. Orange, wolkig

Zoltán Kodály | 1882-1967

Sonate für Cello solo | 1915

I. Allegro maestoso ma appassionato / II. Adagio con gran espressione / III. Allegro molto vivace

- - Pause - -

Tobias Rüger

Gleis 7 für Duo Cello und Saxpophon | 2019

I. Ouvertura / II. Adagio / III. Scherzo / IV Finale

Uraufführung

Tobias Rüger

Epilog II für Duo Cello und Saxophon | 2016