„Tausend musikhistorische Entwicklungslinien" kreuzen sich im kompositorischen Kosmos Ludwig van Beethovens (1770-1827) – beispielhaft dafür stehen seine 30. Klaviersonate E-Dur op. 109 und 5. Cellosonate D-Dur op. 102 Nr. 2. Das Programm spürt den Parallelen zur pluralistischen Zeit- und Musikauffassung im Schaffen des Komponisten Bernd Alois Zimmermann (1918–1970) nach: es erklingt dessen Cello-Solosonate und „Intercommunicazione" für Cello und Klavier. Gespielt wird das Konzert von der Schweizer Cellistin Esther Saladin und der französischen Pianistin Sophie Patey, beide Musikerinnen konzertieren international erfolgreich und sind dabei ebenso zuhause im Repertoire der großen musikalischen Tradition wie in der zeitgenössischen Musik.
Esther Saladin • Violoncello
Sophie Patey • Klavier
Ludwig van Beethoven | 1770-1827
30. Klaviersonate E-Dur Op.109 | 1820
Bernd Alois Zimmermann | 1918–1970
Intercommunicazione für Violoncello und Klavier | 1967
Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur für Klavier und Violoncello, op. 102 Nr. 2 | 1815
Bernd Alois Zimmermann
Sonate für Cello solo | 1960