Ausgehend von der Philosophie Gaston Bachelards erforscht dieses Naxos Hallenkonzert das Phänomen der liminal spaces – der Räume zwischen Traum und Realität, Materialität und Imagination. In diesen Spannungsfeldern wird Klang zur Architektur und Licht zum formenden Element des Raums. Inspiriert von Schleimpilzen, die sich eindeutigen Kategorien entziehen, bildet den Auftakt Marta Haladzhuns Slime Mold: Inspiriert von Schleimpilzen, interagiert die Geigerin Malin Grass mit einer reaktiven Lichtinstallation der Komponistin und tritt dabei in Dialog zu einem digitalen Schleimpilz.
Zwischen Phantasie und Halluzination adressiert das Avant-Pop Werk growth & phantasm der Komponistin Zeynep Toraman den inzwischen nicht mehr produzierten analogen Synthesizer Dominion 1.
ΡΘЯTΛΓ von Raphaël Languillat, entstanden in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Pape, verbindet alienartige Lichtskulpturen aus fluoreszierendem Acrylglas mit Laserstrahlen, Nebel und Klang — verletzliche und zugleich bedrohliche Gebilde zwischen Körper und Objekt, die den Raum in ein fremdes, organisch verbundenes System transformieren.
Paul Hübner • Trompete
Sun Young Nam • Synthesizer
Malin Grass • Violine
Marie Schmit • Cello
Marta Haladzhun • Licht (Slime Mold)
Raphaël Languillat • Elektronik & Licht (ΡΘЯTΛΓ)
Paul Pape • Bühnenbild (ΡΘЯTΛΓ)
Marta Haladzhun | *1994
Slime Mold | 2025
Zeynep Toraman | *1991
growth & phantasm | 2025
Raphaël Languillat | *1989
ΡΘЯTΛΓ | 2025/26
in Zusammenarbeit mit dem bildenden Künstler Paul Pape