Unbeständige Digitalbilder und computergenerierte Ostinati, der digitaler Pinsel trifft auf das verfremdete Klavier. Die beiden Berliner Künstler Jan Warncke und Roman Rofalski lassen in ihrem neuen Format verquereren Assoziationen und Kindheitstraumata freien Lauf. Zeitgenössische Klangsynthesen, abstrakte Rhythmen und verfremdete Klavierklänge verbinden sich assoziativ gelockert mit flimmernden Clips unterbewusster Gehirnregionen.
In seiner Musik verwendet der Berliner Pianist und Komponist Roman Rofalski den durch Elektronik präparierten, erweiterten Klavierklang, bezieht komplexe Rhythmen und soundscapes ein und befördert dabei den Underground-Techno der 90er Jahre ins Umfeld hochkomplexer zeitgenössischer elektronischer Komposition, mit dem Anliegen, künstliche Grenzen zwischen klassischem, improvisiertem Jazz und zeitgenössischen Klangexperimenten zu beseitigen.
Jan Warncke • Video
Roman Rofalski • Klavier
Jan Warncke & Roman Rofalski
Improvisierte Performanz